nach oben

Keine Lust mehr auf Chemie und Plastik! – 3 Tipps, die deinem Körper und der Umwelt gut tun.

Nachhaltig. Natürlich. Fair.

Weil ich es mir Wert bin

Ich hab so die Nase voll. Ich hab keinen Bock mehr. Oder auf gut österreichisch: Es zahlt mi nimmer!

All diese Chemie, Mikroplastik, Aluminium und Co. In so vielen Produkten die wir tag-täglich einnehmen beziehungsweise verwenden, finden wir Inhaltsstoffe, die wir eigentlich nicht in unserem Körper wollen. Das meiste was hinten drauf steht verstehe ich eigentlich gar nicht…. Geht es euch da auch so?

Schon seit einiger Zeit hat sich mein Bewusstsein geändert. Ich weiß eigentlich nicht, woran es liegt. Am Alter, dem Wissen, dem Umfeld oder der Tatsache dass ich Mama bin und einfach Verantwortung trage??

Ich bin achtsamer geworden. Schau genauer hin. Unterhalte mich mit Gleichgesinnten. Ich mag Naturkosmetik und kaufe mir gerne nachhaltige, gute Produkte von Marken denen ich vertraue. Ich schau auf die Verpackung… achte auf Nachhaltigkeit. Einiges mach ich schon lange selber. Oder hab es komplett gestrichen. Zum Beispiel verwende ich wirklich KEINERLEI Gesichtscremen und auch keine Waschlotionen oder Tonics fürs Gesicht.

Man probiert sich durch – Produkte selbst zu machen und mit ein bisschen Kräuterwissen macht mir das wirklich Spaß.

Mittlerweile gibt es weitere alltägliche Produkte, die ich nur noch selten kaufe und meistens selbst mache! Was das ist, das verrate ich euch heute.

Der Umwelt zu Liebe und unseren Kindern die sie brauchen

Ich kann zwar nicht die Welt retten… aber ich kann es ja mal versuchen.

Erstmal vorweg. Ich bin keine „Öko-Mama“, ich bin nicht heilig, keine typische nachhaltige Minimalistin oder so. Muss man auch nicht, man darf auch so versuchen Gutes zu tun. Denn das eine schließt das andere nicht aus. Finde ich. Oder?

Grundsäztlich versuche ich meinen Teil beizutragen und besser auf unsere Welt zu schauen. Nicht nur für mich, nein vor allem für unsere Kinder. Mutter Erde ist ein Geschenk an uns, es liegt in unserer Verantwortung auf sie zu achten.

Jeder kann seinen kleinen Beitrag leisten. Man muss nicht nur vegan leben, grün wählen, Birkenstock tragen, Öko-Hippie sein oder nur Bio einkaufen. Man kann sowieso nicht ALLES perfekt machen. Da finde ich es besser, man findet für sich selbst das Richtige und schaut wo Potential da ist, das sich leicht umsetzen lässt.

Ich für mich schaue, dass die Lebensmittel für meine Familie und mich regional, bio und fair sind. Ich unterstütze Projekte für faire Fashion, aber ich gestehe, ich kaufe auch immer wieder bei großen Shopping-Ketten und online ein, aber genauso hin und wieder Secondhand… Ich pflanze eigenes Obst, Gemüse und Kräuter für den Eigenverbrauch in unserem Garten an.

Ich trenne Müll und schau immer darauf, ob man noch was upcyceln kann. Dinge, die ich nicht brauchen kann, die bringe ich zur Caritas oder Tisch- und Bettwäsche zum Tierheim. Oder verschenke es an Freunde, Bekannte. Demnächst will ich mal einen Garagen-Flohmarkt machen.

Meine 3 Lieblingstipps

für einen chemiefreien Alltag und weniger Plastik

Ich versuche auch bei Putzmittel und Kosmetikartikel auf natürlich und nachhaltig zu setzen. Das gelingt mir bei ein paar Produkten schon sehr gut… manches (wie Haarshampoo) wiederum gar nicht.

Was mich in letzter Zeit zusätzlich immer wieder sehr beschäftigt…. ist der Plastikmüll. Es macht mich traurig. All das Plastik… und es ärgert mich einfach. Plastikmüll komplett zu vermeiden? Mit zwei Kindern? Geht das? Gehen tut es sicher. Aber leider nicht in meinem Haushalt.

Es gäbe wirklich noch so viel Verbesserungsmöglichkeiten. Wie zum Beispiel nicht mehr bei den großen Onlineshops einzukaufen… (unglaublich wie viel Plastik da jedesmal mitkommt), im Supermarkt nur mehr einzelnes Obst kaufen (hier versuche ich viel am Markt zu kaufen), Wurst und Käse frisch zu kaufen… eigenen Schälchen und Schüsseln oder am besten überhaupt in so einem Laden, wo nichts verpackt wird. Ja, aber ehrlich. Das kann ich mir leider nicht leisten… denn so einzukaufen ist eine sehr schöne und eine schöne teure Angelegenheit. Aber immer wieder mal, bin ich dabei!

Wie gesagt ich bin keine Heilige… ganz und gar nicht. Aber ich bemühe mich es ein bisschen besser zu machen und hab diese drei Möglichkeiten für mich gefunden Plastik & Chemie zu minimieren…..  Vielleicht ist ja auch ein Tipp für euch dabei.

1 NIE mehr Duschgel

Seit kurzem bin ich komplett von Duschgel auf Seife umgestiegen und ich sag euch. Die beste Entscheidung meines Lebens. Ok. Nicht unbedingt die beste. Aber eine der gescheitesten, bestimmt! Ich kaufe mir seit geraumer Zeit handgemachte Seifen bei regionalen Seifensiedern und hab so ein tolles Sackerl dazu, da kommt die Seife rein, und man hat dazu gleich einen Peeling-Effekt. Man kann die Seife praktischer Weise auch in diesem Sackerl einfach in der Dusche hängen lassen, dort trocknet es und verströmt gleichzeitig einen traumhaften Duft.

Probiert es doch auch aus!

Seife kann man natürlich auch selber machen. Sogar ohne Natronlauge… das ist mir immer zu kritisch.

Ganz tolle Rezepte, die auch einfach nachmachbar sind, findet ihr hier: Natürlich heilen

2 Waschmittel selbst machen

Bisher habe ich immer herkömmliches Flüssigwaschmittel gekauft. Um ehrlich zu sein, ohne mir groß Gedanken zu machen. Aber irgendwie hab ich es einfach nicht mehr (v)ertragen. Ersten unglaublich viel Müll und zweitens ist da ja nix ausser Chemie drin. Allein der Duft in der Nase  – ich kann es nicht mehr riechen. Die Zeit ist gekommen. Die Zeit für eine Alternative.

Ich habs online schon so oft gelesen und gesehen, dass man sein Waschmittel selber machen kann. Es gibt unzählige Rezepturen.

Nachhaltig. Natürlich. Fair.

Das mag ich.

Also hab ich meine liebe Freundin Manu (von Junika.at) gefragt und sie hat mir ihr „Rezept“ verraten:

(Alle Zutaten bekommst du  eigentlich in einem Bioladen der Wahl, fast alles in einem Drogeriemarkt, aber auch online natürlich. Habe hier mal zu meinen Favoriten bei Amazon verlinkt. Affiliate Links.*)

So gehts: Kernseife fein reiben und dann mit den Zutaten in einer Schüssel vermischen. In einem Glasgefäß aufbewahren. (Bitte, nicht tief einatmen, das riecht etwas scharf)

Je nach Verschmutzung reichen 1-2 EL pro Waschgang.

Ich gebe vor jedem Waschgang noch 3 Tropfen ätherisches Öl (Lavendel, Zitrone, etc)  in die Waschkammer dazu.

Für weiße Wäsche kann man zur Grundrezeptur noch 100-150g Zitronensäure hinzufügen, Achtung das bleicht und ist daher wirklich nur für rein-weiße Wäsche gedacht.

Bei hartnäckigen Flecken verwende ich übrigens Gallseife in der Vorbehandlung.

3 Deo selber machen

Auch hier zähle ich ja schon lange auf Naturkosmetik…. Erstens ganz ohne Aluminium, Alkohol oder sonst so Zeug, was keiner auf seiner Haut haben will….. Wie ich mein Deo mache könnt ihr hier nochmals nachlesen:

Deocreme aus Kokosöl

Na, ist für euch etwas dabei? Würde mich freuen. Abschliessend hab ich noch einen tollen Büchertipp für euch.

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie*

Leider gibt es mir seit der neuen Datenschutzverordnung keine Kommentarfunktion mehr (so speichere ich zusätzlich keine sensiblen Daten von euch) – aber wenn ihr Lust auf Austausch habt, dann gerne mit eurem Einverständnis dazu auf Facebook, Instagram oder per Kontaktformular

 


*Für mehr Fairness & Transparenz im Netz:  Was sind Affiliate Links? Bei sogenannten Affiliate Links handelt es sich um Links, die zu einer anderen Webseite führen, wo ihr bestimmte von mir vorgeschlagene Produkte erwerben könnt. Bei einem Kauf von euch, bekomme ich dann von dem Unternehmen ein kleinwenig Provision, das allerdings ohne jegliche Einwirkung auf euren Kaufpreis.

Für diesen Beitrag wurden die Kommentare deaktiviert.