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Babynamen – wie soll es denn heißen?

Wenn man schwanger ist bekommt man immer die gleichen Fragen von den Leuten um sich rum gestellt:

  • „Oh, wann ist es so weit?“
  • „Mei, wisst ihr schon was es wird?“ „Bub oder Mädchen?“

Und:

  • „Wie soll es heißen…??“

Hier die Antworten

nun nur exklusiv für euch:

  1. Irgendwann Anfang März, denn den Geburtstermin kann man wirklich nur als Anhaltspunkt nehmen, oder?
  2. Hoffentlich ein gesundes und glückliches Baby. Ob Mädchen oder Bub werden wir dann ja sehen, irgendwann Anfang März.
  3. letzteres ist eigentlich das einzige, das ich mich auch manchmal frage, denn das Kind soll ja einen Namen bekommen.

Mädchen oder Bub

Die meisten sind immer irrsinnig erstaunt, wenn wir uns überraschen lassen wollen „was es wird“. Ich finde das lustig. Die Reaktionen sind wirklich sensationell! Dabei finde ich es einfach das normalste auf der Welt. Warum will man denn immer alles wissen müssen? Ich bin da vielleicht wirklich ein bisserl altmodisch, aber ich finde gerade in unserer Zeit, wo man alles erfragen kann, recherchieren, googeln kann. Wo es auf alles eine Antwort gibt, und alles organisiert, geplant und durchgedacht ist. Genau in dieser Zeit finde ich es schön, wenn man sich nicht der letzten Überraschung beraubt, nämlich der, „was“ im eigenen Bauch gerade heranwächst. Ich werd es ja eh noch früh genug erfahren.

Auch beim kleinen Fräulein haben wir uns da ganz einfach überraschen lassen.

Es war die schönste Überraschung meines Lebens im Übrigen.

Gib dem Kind einen Namen

Das einzige, worüber ich mir von diesen drei Punkten aber natürlich schon Gedanken machen ist der Name. Wie soll es denn heißen?

Also, bei Baby Nummer eins stand der Mädelsname gleich mal fest, im Falle eines Jungen wären hingegen im Kreißsaal noch drei Namen zur Wahl gestanden. Ich war ganz schön erleichtert, als die Hebamme mir mitteilte es sei ein Mädchen. Denn ich weiß nicht ob ich diese Entscheidung hätte treffen können. Vielleicht ist doch was dran an der Geschichte, dass man es intuitiv weiß?

Dieses Mal haben wir bereits 2 Mädelsnamen die uns sehr gut gefallen, und auch bei den Buben gibt es zwei Favoriten (sind übrigens nicht die gleichen… die sind mittlerweile vergeben….) Einer von diesen wird es wohl werden.

Aber welcher, das bleibt für alle anderen eine Überraschung.

Überraschung! Wir sagen nix

Bei der ersten Schwangerschaft waren wir sehr geheimnisvoll, was unsere Namenauswahl betraff und haben es niemanden gesagt. Nicht mal der Hebamme 😉 Anfangs vor allem deswegen, weil ich – ganz ehrlich – nicht wollte dass mir die Leute da rein reden. Ihre Geschichten und Verbindungen zu den Namen mir ungefragt auf die Nase binden. Denn, das finde ich unangebracht und echt nervig. Irgendwann dann, waren wir in dem „Wir sagen nix“-Modus drin und haben weiter ein großes Geheimnis gemacht.

Brainstorming mit Freunden

Diesmal ist es ein bisschen anders. Ich rede mit ganz engen und lieben Freunden schon über Möglichkeiten, was mir gefällt. Freue mich übers gemeinsame Brainstorming. Ist immer lustig irgendwie. Die letzten vier Finalisten, die bleiben erstmal in unseren vier Wänden…. Auch die große Schwester wird immer wieder gefragt…. Bei Mädchen hat sie einen eindeutigen Favoriten, beim Buben ist sich noch unschlüssig.

7 gute Gründe für den richtigen Babynamen

Wichtig war für uns oder wahrscheinlich vor allem für mich, dass

  1. der Name kurz ist
  2. nicht bereits im näheren Umfeld und Familie vergeben ist
  3. gut zu unseren Namen passt und dem der großen Schwester
  4. nicht auf der Top 10 Liste der beliebtesten Vornamen steht
  5. der Name nicht ausgeflippt ist
  6. der Name zwar deutschsprachig
  7. aber international gut verwendbar ist. (was wenn Baby Nummer 2 so ein Globetrotter wird wie Mama)

Wobei das jetzt leider nicht alles auf alle vier Namen zu trifft, denn was noch wichtiger ist, er muss uns gefallen, und ein gutes Gefühl auslösen….

Denn in Wahrheit, kann man noch so einen besonderen und seltenen Namen aussuchen, ob dann im Kindergarten eine zweite Marina oder drei Mathilda (nicht unsere Auswahl…. nur ein Beispiel) sitzen, kann man nie wissen.

Name ist Persönlichkeit

Meine Yoga-Lehrerin sagt auch immer, dass der Name, den Eltern für ein Kind auswählen zur Identität gehört und diesen sollte man nach Möglichkeit nicht abkürzen, denn das beschneide die Identität der Persönlichkeit.

Ich glaub sie meint damit, wenn du dein Kind beispielsweise Lena nennen willst, dann nenn es so, und nicht Magdalena. Finde ich eigentlich schön und gut.

Auch, dass man Namen von verstorbenen nahen Angehörigen vermeiden solle, da man damit eine Geschichte unterbewusst weitergibt. Ich denke mir, da ist schon was Wahres dran. Ansatzweise. Wobei ich es irgendwie auch schön finde, wenn man in Gedenken an eine geliebte Person einen Namen weitergibt.

Ja zu diesem Namensthema gibt es viele Gedanken, viele Einstellungen und viele Meinungen. Das schönste ist, dass es jeder für sich entscheiden kann und darf. Denn eines ist sicher, kein Weg und Gedankengang ist hier falsch.

Und: das Baby braucht einen Namen!

#fragmama

Ich habe mich bei meinen Mamablogger-Kolleginnen umgehört, wie es ihnen ergangen ist und sie haben mir bei #fragmama ihre Geschichten erzählt. Und ich finde es spiegelt wunderbar wieder, wie verschieden Meinungen zu Babynamen sein können und dass ich mich in einigen Ansätzen wiederfinde.

Entscheidung im Kreißsaal

Tina von Jutima

„Wir wollten einen Namen, der nicht zu kompliziert ist. Wir haben mit Anfangsbuchstaben angefangen zu suchen, welcher uns gefällt, und ob er zum Nachnamen passt. Am Schluss blieben nur mehr drei Favoriten übrig. Letztendlich entschieden haben wir wirklich erst im Kreißsaal, dort dann aber sehr eindeutig. Dieser eine passte einfach perfekt :)“

Mit dem Babynamen durch die Schwangerschaft

Karin von Jubeltage

„Bei mir war es bei beiden Schwangerschaften so, dass ich die Babys ab dem Zeitpunkt als ich gewusst, dass es Mädels sind (ca. 20. Woche) schon im Bauch mit ihren Namen angesprochen hab. Die Mädchennamen waren nämlich immer ganz fix. Ich weiß allerdings nicht wie es mit einem Buben gewesen wäre… Ich fand es einfach schön sie ganz bewusst schon direkt ansprechen zu können und nicht nur „mein Schatz“ oder was auch immer zu sagen. Und ich hab auch seeeeeehr viel geredet mit meinem Bauch in der Schwangerschaft ;))). Allerdings hab ich auch anderen Gegenüber schon die Namen verwendet. Also wenn ich z.B. mit meine Eltern oder engen Freunden gesprochen hab“

Sabrina von Starlightkitchen

„Wir haben es 1:1 wie Karin gemacht. Bei Maximilian stand sein Name sofort fest. Bei Alexander hat es etwas gedauert. Wichtig waren uns bodenständige, österreichische Namen. Nix ausgefallenes oder amerikanisches! Und sie mussten für beide Brüder zusammenpassen :-)“

Neugierige Mamas

Isabel von Salon Mama

„Leider waren wir beide sooo neugierig, dass wir vorab das Geschlecht wissen wollten und ich hatte bei meiner ersten Tochter sofort einen Namensvorschlag und mein Mann war begeistert und jetzt bei Baby Nr. 2 haben wir auch schon einen! Mal schauen, ob es diesmal auch so bleibt – aber das Baby im Bauch wird von unserer Tochter schon so genannt, wie er heißen wird. Wichtig war uns, dass beide Namen kurz sind und nicht wirklich abkürzbar.“

Isabelle von Mothers finest

„Das Geschlecht wollte ich immer wissen, da bin ich viel zu neugierig! Beim ersten war der Name schon lange klar, ich wusste immer, wenn ich mal einen Buben bekomme soll er so heißen. Beim zweiten Buben ging es auch schnell, da gab es einen Schauspieler den ich toll fand und der hat mich dann zum Namen inspiriert.‪?Erst beim Mädchen hat es ein bißchen länger gedauert. Schön finde ich wenn die Namen der Geschwister zusammenpassen. In der Familie haben wir immer über die Namen gesprochen, das darf man nicht allzu ernst nehmen, wenn dann alle Verwandten ihren Senf dazugeben wollen, find ich ja sogar schon lustig und gehört dazu!“

finde ich cool, aber ich glaube ich wäre zu beeinflussbar…

Der Name vor der Schwangerschaft

Michaela von Mumshappylife

„Für mich stand der Mädchenname eigentlich immer schon fest! Ich habe immer gesagt, wenn ich jemals Kinder habe und es ein Mädchen werden sollte, soll es Amelie heißen!!

Als ich dann schwanger war, war mein Mann von dem Namen auch begeistert.“

 

Victoria von Schulfern

„Der Name meines ältesten Sohnes, stand schon seeeehr lange fest bevor es auch nur in die Richtung von eigenen Kindern ging.

‪Benjamin hat einen Namensvetter – und das ist niemand geringerer als meine allererste Puppe vor über 25 Jahren.

‪Die Namensfindung war deshalb kein Problem, denn ein anderer als dieser Name, stand für mich nie zur Diskussion.“

Kreative Babynamen mit Bedeutung

Kathrin von gowiththeflo

„…ich hab letztens eine ganz nette Idee gehört. Es werden die Anfangsbuchstaben (ca. die ersten 3) der Vornamen der Eltern kombiniert. Naja schätze es kommt drauf an, was dabei raus kommt… aber die Grundidee finde ich ganz schön.“ – finde ich auch!

Thanh von hellotahn.com hatte auch diese Idee:

„Wir haben bis zum Organscreening fest geglaubt, dass es ein Junge wird und wenn es so gewesen wäre, dann hätte er Jonathan geheißen.das wäre eine Kombination aus dem Namen von meinem Mann (Jonas) und mir (Thanh). Jetzt wird es ein Mädel und wir haben uns sofort geeinigt,dass sie keinen Doppelvornamen bekommt und der Name soll auf allen Sprachen irgendwie gut aussprechbar sein. Am besten kurz und knackig. Wir haben es schon im Bekannten und Freundeskreis bekannt gegeben, damit keiner den Namen klauen kann 😉 (außer auf dem Blog)“

Pssst!- Drum verrate ich es euch natürlich auch nicht. Ich sag nur mal, ich find ihn super schön. Hätte von mir sein können.

Selber Anfangsbuchstabe

Caroline von Dawuschn

Wir wussten recht rasch wie sie und er heißen werden und sind auch dabei geblieben. Jetzt haben wir alle den selben Anfangsbuchstaben im Vornamen – was bei der Beschriftung von Kindergartenzeugs usw mal sicher praktisch wird! 🙂 … Kalendereinträge für die Kinder gestalten sich so: C1&c4 -> Kinderarzt, C2&c3 -> abholung kiga … Beide haben recht lange Vornamen, und abkürzen will ich sie nicht! :-)“

Romantisch

Verena von Mami rocks

„Beim ersten Kind waren wir uns sehr einig! Die Namen waren gleich klar. Unser Kind trägt den Ort des Namens an dem unsere große Liebe begann. Außerdem hat uns die Bedeutung des Namens sehr gut gefallen.“

Bloß keinen Allerweltsnamen

Birgit von Muttis Nähkästchen

„Wir haben die Top 10 der Babynamen in den Statistiken der letzten Jahre recherchiert. Die waren für uns automatische No-gos.“

Excel-Liste

Dani von diekleinebotin

„Bei unserer ersten haben wir lang überlegt uns sogar eine Excel-Liste angelegt. Einigen konnten wir uns nicht… erst bei ET 41+0 haben wir uns dann entschieden, weil wir glaubten, sie will nicht ohen Namen auf die Welt kommen und dann 12 Stunden später war sie da! 🙂 – Bei der zweiten Tochter war der Name schon früh klar, sie war so wild und lebhaft im Bauch und ihr Name bedeuten „Wölfin“. Der passt bis heute wunderbar zu ihr!“

Keine Namendiskussionen

Steffi von What a lovely day

„Mir war es wichtig das der Name schön klingt und kurz sollte er sein. Raus gekommen ist ein Doppel- und ein Dreifachname (Mia Sophie und Luis Constantin Valerius). Angeredet werden sie von uns nur mit ihrem Erstnamen. Aber sie kennen beide ihren vollen Namen. Der Dritte Name war der Wunsch von Papa. Ich wollte immer wissen ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Und ab dem Zeitpunkt standen die Namen für mich fest. Namensdiskussionen gab es keine. Wir haben auch kein Geheimnis daraus gemacht. Und haben unsere Meinung bezüglich der Namen vor der Geburt auch nicht geändert oder uns beeinflussen lassen. Es hat gepasst und wenn ich beide heute anschaue passt es für mich perfekt. Ich könnte mir keine anderen Namen für die beiden vorstellen.“

Also, danke danke danke Mädels! Finde ich so spannend, wie das bei euch so abläuft.

Vielen Dank fürs Mitmachen!

Und, wie war es bei euch, oder ist es bei euch? Erkennt ihr euch in der ein oder anderen Sache wieder? Freu mich über euer Kommentar.

Alles Liebe Anja (Live aus San Diego)

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