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Kulinarische Gedankenreise Hawaii: Banana-Bread

Das kleine Fräulein schläft endlich wieder mal seelenruhig. Die letzten Nächte haben uns Schnupfen und einschießende Zähne leider ein paar Stunden wertvollen Schlaf gestohlen. Heute – ich klopf ‚mal auf Holz – scheint es wieder besser zu gehen. Arme Maus. Echt. Das tut einer Mami wirklich im Herzerl ein bisserl weh… wenn die Zwerge da so leiden müssen. Vor allem wenn man müde und kraftlos ist… weil ja der Schlaf gefehlt hat. Aber, ja das gehört dazu und ich glaub, nachdem wir die letzte halbe Nacht wach waren, und heute der Vormittagsschlaf und Mittagsschlaf von dem Fräulein boykottiert wurde, ist sie ganz schön müde.

Daher: Vorteil Mama! Denn Sonnenschein schläft, Papa ist auf Dienstreise und ich habe Zeit für all die Dinge, die ich eigentlich machen wollte, sollte… etc.

  • Waschmaschine läuft schon
  • Zu Abend essen – done
  • ein bisschen in diversen Blogs gelesen und geinternettet – erledigt
  • bei odernichtoderdoch.de was Cooles bestellen – steht noch aus
  • meine kulinarische Gedankenreise mit euch teilen – das mache ich gerade
  • Babygeschenke häkeln – mache ich nach diesem Post

Was ich schon wieder häkel? Ha, das ist eine halbe Überraschung… das eine wird ein Mobile, das mache ich im Auftrag einer Freundin. 2 Vogel, vier Wolken und die Sonne sind schon fertig, fehlt noch der Regenbogen, das wäre super, wenn ich das heut noch hinbekomme. Und das andere wird ein Geschenk in eigener Sache…

Aber nun, nach dieser langen Einleitung, möchte ich meine kulinarische Gedankenreise mit euch machen.

Und zwar nach Hawaii.

Ich habe mich auf unserer Hochzeitsreise 2009 in diese Inselwelt verliebt, und eigentlich würde ich total gerne dorthin auswandern, aber das wird leider nicht passieren, da Hawaii zu den USA gehört und ich wahrscheinlich eher nicht zu einer Green Card kommen werde, da

a) ich keine US-Amerikanerin bin,

b) ich an keinem dieser Gewinnspiele mitmache (obwohl ich kenne da ja jemanden, die hat da echt mal eine GC gewonnen…) und

c) wohl keinen US-Amerikaner heiraten werde, da ich ja bereits glücklich verheiratet bin.

Aber in meinen Gedanken und Erinnerungen kann ich ja auswandern wohin ich will und vielleicht machen mein Schatz, unser Fräulein und ich mal wieder Urlaub in Hawaii, nur schade dass es sooooooo weit weg ist und man nicht einfach mal so rüber hüpfen kann.

Also Hawaii, da kommen mir unter anderem diese Erinnerungen: Strände, Wellen, Surfbretter, Honus (Wasserschildkröten), lässige Leute, ‚Somewhere over the Rainbow‘, Mahi-Mahi (landestypischer Fisch) und BANANABREAD. Und zwar das weltallerbeste. Und um dieses großartige kulinarische Highlight geht es heute. Denn egal auf welcher Insel wir waren, überall sind wir über dieses Bananenbrot (Bananenkuchen) gestolpert. Eine liebe Freundin hat mir vor ein paar Jahren dann mal eines gebacken zu meinem Geburtstag und vor kurzem hat sie mir ihr Geheimrezept verraten. Danke Uschi (ich glaub sie liest das hier nicht… ich werde mich persönlich nochmals bedanken müssen)

Und gestern war mir dann sowas von nach Bananenbrot und als das Fräulein mal einen Powernap gemacht hat, habe ich den Moment genutzt und losgelegt. Leider musste ich – wie so oft – das Basisrezept abändern, weil ich nicht alle Zutaten zuhause hatte und natürlich konnte ich nicht mehr los. Daher wurde aus Uschi’s Bananenbrot, meine Spezial-Kreation (Statt Nüssen nahm ich Kokosraspeln und statt  Milch nahm ich Kokosmilch). Wurde beim heutigen Kaffee&Kuchen-Get-together als gut – sehr gut – befunden und deswegen kann ich es mit euch teilen.

Ach ja, noch was, ich bin ja keine Foodbloggerin, weil ich leider weder die Zeit habe schönes Geschirr zu ergattern (LEIDER! Ich liebe Foodblogger und deren Geschirr), noch mein Essen immer so grandios in Szene zu setzten. Geschweige denn das alles mit einer tollen Kamera, dann aufs MacBook laden, usw. All my respect to all the Foodbloggers out there. Ich bin halt Mami, und da muss es schnell schnell gehen. Halbwegs schön hinstellen, mit dem I-Phone abknipsen, durch einen Filter jagen und fertig. Denn meistens hab ich mein kleines Fräulein im andern Arm. Deswegen hoffe ich – ihr könnt damit leben, dass jetzt keine Fotostrecke kommt.

Also los geht’s:

Hawaii’an Banana-Coconut-Bread

Bananabread

  • 150 g Butter
  • 160 g Rohrzucker
  • 3 Eier
  • 2 Bananen
  • 300 g Dinkelmehl
  • 180 g Kokosraspeln
  • 1-2 Packerl Backpulver
  • Messerspitze Vanillepulver
  • 1 Prise Salz
  • 400 ml Kokosmilch

Zuerst Butter, Zucker und Eier schaumig rühren, dann Bananen zerstampfen (mit Gabel) und dazwischen, und langsam eine Zutat nach der anderen untermischen. Bei mir war es mit den ursprünglichen Angaben bei der Zugabe der Milch fast zu flüssig, drum habe ich einfach mehr Kokosraspeln dazugegeben (150g waren gewünscht). Dann Kastenform ausfetten und Teig einfüllen. In vorgeheiztem Backrohr bei 180 Grad eine Stunde backen. 10 Minuten ziehen lassen.

Bananabread

E’ai kaua. Guten Appetit.

So, das Babyphone ist noch ruhig, dann hänge ich mal die Wäsche auf und mach mich an den Regenbogen.

Einen schönen Abend. Mahalo für’s Lesen!

  • nunuloves

    Genau richtig, jede Minute nutzen, in dem das Babyphone ruhig ist…aber auch mal zum Schlafen…sonst hängt die Mama irgendwann durch.
    Liebe Grüße
    Nunu

    15. Mai 2015 at 21:51
    • Anja

      Da hast du Recht ❤️

      15. Mai 2015 at 22:12