#kräutermamas: Kräuter in der Schwangerschaft, die dir helfen können!

Welche Kräuter in der Schwangerschaft wirken unterstützend?

Was nimmt man in der Schwangerschaft, wenn man nun doch krank wird? Oder welches Kraut ist der richtige Begleiter durch die Schwangerschaft? Denn das ein oder andere unangenehme Begleiterchen kann schon auftauchen. Als Kräuterhexe hab ich da den ein oder anderen Tipp für euch!

Um unsere #kräutermamas ist es in den letzten Wochen ein bisschen ruhig geworden, da wir alle mal ein Päuschen brauchten. Aber wir sind wieder da, hurra! Und ich starte nach der Sommerpause gleich mit meiner neuen Serie, und das aus gegebenem Anlass, also meiner Schwangerschaft (ich hab ja bereits berichtet)!

Ich habe ich mir gedacht,ich erzähle euch mal was über Kräuter in der Schwangerschaft.

Kräuter in der Schwangerschaft

Heute möchte ich euch also endlich wieder etwas von meinem Kräuterwissen weitergeben.

Photo by gefrorene_wand / Pixababy

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Es gibt da nämlich einige tolle Kräuter die uns die Zeit ein bisschen angenehmer machen können. Medizin darf und sollte man ja vor allem in der Schwangerschaft meiden. Und auch wenn wir Schwangeren gerne als gesundestes Wesen bezeichnet werden, ist das nicht immer so. Trotz dem vermeintlich besten Immunsystem, können wir krank werden (wie ich gerade….) oder wir kämpfen mit der ein oder anderen negativen Schwangerschaftsbschwerde. Die einen mehr, die anderen weniger.

Da ist es sehr gut zu wissen, welche Kräuter da helfen können.

Wir werfen heute gemeinsam einen Blick auf genau diese Helferlein aus der Natur und wie sie uns dienlich sein können. Folge 1 meiner neuen Serien: Unterstützende Kräuter – Basiswissen

Psssst: Das nächste Mal gebe ich euch ein paar spezifische Tipps bei Schwangerschaftsbeschwerden im ersten Trimester.

UNTERSTÜTZENDE KRÄUTER

FRAUENMANTEL:

Das Frauenkraut schlechthin, unterstützt die hormonelle Situation. Außerdem: harntreibend, magenstärkend, wundheilend, stopfend, entzündungshemmend, blutreinigend, sowie milchfördernd.
Frauenmantel-Kur: Ab der 36. Woche kann man eine Kur machen, um die Beckenorgane weich zu machen und sich auf die Geburt einzustimmen. Denn Frauenmantel eignet sich hervorragend als geburtsvorbereitender Tee und hilft zur Förderung der Milchbildung. Auch nach der Geburt kann es helfen den Auszug weiter zu trinken, denn der Frauenmantel wirkt wundheilfördernd.

Photo by Omelli / Pixababy

Photo by Omelli / Pixababy

FRAUENWURZEL:

Indianisches Zauberkraut für Frauenleiden. Hilft bei komplizierter Schwangerschaft und Geburt, ein Tee aus der Wurzel kann bei Übungswehen getrunken werden, oder wenn einem bei der Geburt die Kraft abhanden kommt. Allerdings sollen Tees und Präparate erst ab der 34. Schwangerschaftswoche (SSW) eingenommen werden.

Ein indianisches Teerezept kombiniert mit dem amerikanischen Schneeball soll helfen Fehlgeburten zu verhindern.

HIMBEERBLÄTTER:

Frucht und Blätter sind beliebte Schwangerschaftsbegleiter. Die Inhaltsstoffe stärken die Gebärmutter und Beckenboden-Muskulatur und lockern Verkrampfungen. Die Himbeere wirkt stoffwechselregulierend (wird oft in der Endphase als Tee konsumiert).

BRENNNESSELKRAUT:

Regt Nierenausscheidung an, verbessert Eisenresorption im Blut (gut in Kombination mit Zitrone).

ZINNKRAUT:

Auch gut für Nierenausscheidung. Wirkt blutstillend, zusammenziehend, wassertreibend, kräftigend, gewebefestigend und schleimlösend.

Zinnkrautcreme: Pflegt die Haut in der Schwangerschaft um Dehnungsstreifen zu vermeiden.

JOHANNISKRAUT:

Wirkt nervenstärkend. Gut als Tee!

KÄSEPAPPEL, RINGELBLUME & FENCHEL:

wirken sehr beruhigend. Zum Beispiel bei Übelkeit, Schwindel. Als Tee.

Photo by Couleur / Pixababy

Photo by Couleur / Pixababy

MELISSENBLÄTTER:

Hat eine besonders beruhigende Wirkung.

SCHAFGARBE:

Verstärkt in einer Teemischung die Wirkung der anderen Kräuter und unterstützt die Blutgerinnung.

Frischsaft aus der Schafgarbe kann zur innerlichen Anwendung genutzt werden und wirkt gefäßstärkend.

Natürlich gibt es noch viel mehr tolle Kräuter, die uns gerade in dieser wichtigen Zeit gerne zur Seite stehen, ich werde diese in den kommenden Wochen noch genauer besprechen!

ZU VERMEIDENDE KRÄUTER

Um vorzeitige Wehen, auch Übungswehen genannt, zu vermeiden, wird werdenden Müttern bis zur 36. Schwangerschaftswoche, empfohlen, folgende Kräuter und Gewürze nicht zu verwenden, auch nicht als ätherisches Öl (weder in Duftlampen noch als Massageöl):

BASILIKUM, INGWER, NELKE, VERBENA (ECHTES EISENKRAUT), ZIMT, CAMPHER, JAPANISCHE MINZE, THUJA, ROSMARIN, SENNESBLÄTTER, FAULBAUMRINDE

Sie wirken über starke Darmreizung und können zu einer Störung des Elektrolythaushalts führen und im schlimmsten Fall vorzeitige Wehen fördern.

Vor allem mit den Gewürzen INGWER, KARDAMOM, NELKE, OREGANO und ZIMT sollen Schwangere vorsichtig sein, denn diese sind stark erwärmend, campherhaltig und können auch Wehen auslösend sein.

Photo by stevepb / Pixababy

Photo by stevepb / Pixababy

Aber keine Sorge! Wie immer gilt, die Dosis macht das Gift! Und ich hab es vor der ersten Schwangerschaft nicht einmal gewusst… und die Weihnachtszeit mit Zimt, Ingwer und Nelken genossen… 😉

P.S.: bei den Fotos hab ich diesmal ein bisschen geschummelt. Da ich diese Woche drei Tage lang krank auf der Couch lag und mich von getrockneten Heidelbeeren & Käsepappeltee ernähre, konnte ich leider nicht raus und frische Fotos schießen… aber, ehrlicherweise: wäre sowieso eher schwierig geworden, denn die meisten Kräuter sind verblüht. Darum hab ich sie von Pixababy genommen.