Eat out in NYC! – (M)eine Essensempfehlungen

Wie ihr ja wisst, waren wir mit dem kleinen Fräulein Anfang November in New York. Ich wurde von unserer Geburtstagswoche in meiner Berichterstattung unterbrochen und es sind noch zweit Themen ausständig. Also alle, die sich Sorgen gemacht haben, dass diese unter den Tischbfallen, kann ich beruhigen, heute geht es weiter.

Ich habe mir gedacht, ich schreibe euch ein paar Restaurant-Tipps zusammen.

Also zum Essen gibt es im Big Apple ja alles und davon mehr als genug! Aber ein Riesenangebot macht die Wahl bekanntlich nicht leichter.

Denn: Wer die Wahl hat, hat nämlich die Qual!

Meine Tipps sind jetzt nicht unbedingt typische Familien-Restaurants. Eigentlich Warnlicht in den meisten dieser Lokale schon vorher, ohne Kind. Und ich freu mich, dass sie auch mit Kind besuchbar sind. Es erfordert allerdings ein bisschen Flexibilität.

Los geht es, ohne Ranking, …

American Diner: Ellen’s Stardust Diner

1650 Broadway, Ecke 51st Street

 

Also wir sind Touristen in Amerika. Drum fang ich hiermit gleich an: einem typischen American Diner, wobei es vor allem Touristen hinzieht. Denn dieses Diner ist bekannt wie ein bunter Hund. Hier arbeiten nämlich die Stars von morgen. Die Kellner hier im Ellen’s Stardust Diner sind allesamt Musik-Studenten und hoffen auf ihre Entdeckung und den Sprung zu einem Broadway-Debüt.  Das heißt, hier wird gesungen, was das Zeug hält. Man fühlt sich, wie mitten in einer Broadway-Show. Und das ist ganz großartig, vor allem mit Kind. Denn in eine echte Show kann man ja nicht so leicht mit den Zwergen, aber hier her, da kann jeder. Also warum nicht ein Frühstück genießen und die Performance der singenden Kellner anschauen. Dem kleinen Fräulein hat es auf jeden Fall voll gefallen. Sie ist ja so und so sehr Musik-affin und konnte sich kaum noch in ihrem Hochstuhl halten…

Baby-Check:

Für Kinderwägen ist leider kein Platz im Diner, der muss draußen bleiben, wird vom Türsteher verstaut. Good News: es gibt Hochstuhl und auch einen Wickelplatz. Dieser befindet sich auf der Damentoilette im ersten Stock, etwas versteckt in der letzten Toilette. Und natürlich ist man super-lieb zu den kleinen Gästen.

Das Diner ist sehr beliebt und wirklich lustig. Man kann – typisch amerikanisch – nicht reservieren, und muss sich manchmal auch wirklich geduldig in der Warteschlange einreihen. Aber lasst euch nicht entmutigen, es geht eigentlich recht flott.

Geöffnet ist das Diner täglich, und es gibt Frühstück, Lunch und Dinner, sowie Milch-Shakes und Kuchen. Very american halt!

Wir hatten übrigens Pancakes und Steak-Toast mit Spiegelei… Das kleine Fräulein einen Obstbecher!

Venezuelischer Snack: Caracas Arepa Bar

93 1/2 E 7th Street, Ecke 1 st Avenue

Das Caracas ist einer meiner Favoriten, wo ich immer hin muss, wenn ich in der Stadt bin! Dieses kleine Lokal in East Village muss man gesehen haben. Leider nicht unbedingt familientauglich, aber machbar.

Baby-Check:

Das Lokal ist super Mini und leider ein bisschen dunkel, aber es gibt die besten Arepas außerhalb Venezuelas. Man sitzt sehr eng nebeneinander und ich empfehle ohne Kinderwagen zu kommen. Wir haben den Buggy einfach zusammengefalten und am Eingang deponiert.

Leider gibt es auch keine Hochstühle, oder gar eine Wickelgelegenheit.

Also haben wir das kleine Fräulein auf den Schoß genommen. Und sie war ja sehr brav.

Es ist nicht so schlimm, denn Arepas sind Snacks und man hält sich nicht all zu lange auf.

Noch nie Arepas gegessen? Und, was soll das überhaupt sein? Das sind Maisfladen gefüllt mit lauter köstlichen Dingen…. Einfach durchkosten! Es schmeckt alles dort.

Bestes Sushi der Stadt: Blue Ribbon Sushi

119 Sullivan Street, Ecke Prince Street


 Sehr versteckt findet ihr hier meinen Lieblings-Sushinesen. Das Blue Ribbon Sushi. Ich war schon oft hier, und bisher habe ich vor allem das leckere Sushi für unsern Flieger gecatert. Aber diesmal konnte ich mit meinen zwei Lieblingsmenschen zuschlagen. Empfehlen kann ich den Miso Black Cod und alles an Sushi und Makis was es gibt. Probiert euch einfach durch.

Natürlich kostet das beste Sushi der Welt auch ein bisschen was… aber es ist es auch Wert.

Baby-Check:

Es gibt so attachable Babyseats, also keinen richtigen Hochstuhl, aber der gleiche Nutzen. Wickeltisch gibt es leider nicht. Ich denke zum Lunch oder Nachmittags passt es gut mit den Kids, abends vielleicht nicht so ideal. Ansonsten kann man natürlich auch Sushi mitnehmen.

Der kleine Italiener: OVEST PIZZA

513 W 27th St #2

Zuerst dachte ich mir, oh nein, American Pizza geht ja gar nicht. Aber dann hat uns mein Sandkisten-Freund Philip in diese äußerst schnucklige Pizzoteca Ovest in Meatpacking eingeladen.

Die Owner sind Italiener, sowie einige andere in New York…. aber haben wirklich ein tolles, hippes Konzept mit ihrer Pizzeria geschaffen. Nicht nur die Location ist toll, auch das Personal ist super freundlich.

Und das Essen ist super-lecker. Ob die Oliven als Starter, oder die Ovest und die Martha Pizza, allein beim Daran-denken läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Auch der Prosecco und die Weinauswahl war gut. Ein bisschen Italien mitten in New York.

Die Kellnerin, geboren in Rimini, konnte auch ein bisschen deutsch, das war schon sehr lustig.

Baby-Check:

Ja auch hier gilt es zu improvisieren, aber Kinder können gerne mitgebracht werden. Wie in Italien, ist immer die ganze Family willkommen. Ausgerichtet darauf ist man allerdings leider nicht.

Coffee + Kitchen: Blank State

121 Madison Avenue, at 30th Street

 

Gegenüber von unserem Hotel befindet sich seit 2 Wochen ein neuer Laden: das Blank Slate. Super chic eingerichtet, so ein bisschen LOFT-Style mit mint. Es ist so eine Art Kitchen-Deli, aber chicer. Viel chicer. Mein Gott es ist so stylisch geworden.

Mit Selbstbedienung, kann man hier schnell und gut Mittagessen. Es gibt Sandwiches, Salate und Snacks. Und natürlich guten Kaffee.

Wir hatten ein außerordentlich deliziöses Flank Steak Sandwich! Mhhhhhhh. Nom Nom. Hunger hab.

Außerdem besticht das kleine Deli-Cafe durch eine Mini-Marketplace inhouse.

Baby-Check:

Noch ausbaufähig, zielt aber eher auf die Business-People im Neighbourhood ab. Essen kann man aber auch super mitnehmen. (Wie überall in NYC)

 

Resümee:

Ja, das waren meine Tipps für euch! Solltet ihr ohne Kleinkinder und Babies in der City sein, unbedingt anschauen, ansonsten auch machbar, wir hatten keine Probleme, und eine gute Zeit. Man muss halt ein bisserl flexibel sein.